AKTUELL


AUSZEICHNUNG

Die BÜHNE FÜR MENSCHENRECHTE ist mit dem 1. Amadeu Antonio Preis ausgezeichnet worden.
Der Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement für Menschenrechte – gegen Rassismus und Diskriminierung wurde 2015 anlässlich des 25. Todestags von Amadeu Antonio erstmalig vergeben. Alle zwei Jahre von der Stadt Eberswalde und der Amadeu Antonio Stiftung ausgelobt, würdigt er Künstlerinnen, Künstler und Projekte, die sich gezielt mit kreativen Mitteln mit den Themen Rassismus, Menschenrechten, Flucht und Migration auseinandersetzen.



DIE MESSE

eine Produktion von artscenico

PREMIERE: FR 27. Mai 2016 – 20:00 Uhr
WEITERE: SA 28. Mai 2016, 24. Juni 2016 – je 20:00 Uhr
ORT: Theater im Depot – Dortmund (Immermannstr. 29, 44147 Dortmund)
KARTENTEL.: 0231-982120

GASTSPIEL: 02., 03. Juli 2016 – je 19:30 Uhr
ORT: Rottstr. 5 Theater (Rottstraße 5, 44793 Bochum)
KARTENTEL.: 0163-7615071

DIE MESSE ist ein verstörendes und gleichzeitig unterhaltsames Ritual – dunkel, heiß, skurril und himmelhoch erdig. Wir zelebrieren eine surreale Messe, die sich einer klaren Zuordnung verweigert. Das rauschhaft-sinnliche Erlebnis steht im Mittelpunkt dieses Tanz- und Performance-Stücks. Im Raum entstehen Legenden und Mythen – theatral aufbereitet, liturgisch verfremdet und doch ist hier alles echt: der Mensch, das Licht, die Töne, der Gesang, die Worte, die Bewegungen, der Tanz.

Gesang untermalt das Ritual und wird so zum atmosphärischen Körper, der den Raum zu einer anderen Welt macht, einer Welt, in die wir für 70 Minuten eintauchen, wissend, dass wir ihm nur temporär ausgesetzt sind. Spirituelle Wellness für die einen, taumelnde Hingabe für andere.

PRESSESTIMMEN:
„Bitterböse Rituale und das Theater rockt [..] Dennemann und seine exzellenten Performer beherrschen ihr Handwerk perfekt bis ins kleinste Detail. Das ist Tanztheater auf sehr hohem Niveau – wie aus dem Schulbuch – aber auch das kann begeistern, wenn es so gut gemacht ist …“ (Klaus Dilger / TANZweb)

„Monströse „Messe“ mit Masken. Unfassbar! Eine Welt voller Mordlust, Kannibalismus und ausgelebter Aggression verpackte Rolf Dennemann in sanfte Pantomime, Sehnsucht nach Kuscheligkeit.“ (MSch / RN)

KREATION: Rolf Dennemann
ASSISTENZ: Anna Hauke
ORGANISATION: Manuela Borg
LICHT UND TONKONZEPT: Rolf Dennemann und Elisabeth Pleß
CHOR: Karin Brindöpke, Junghee Davia Cho, Christina Aßhauer, Paola Krone, Nicola Wuertz
MIT: Elisabeth Pleß, Lim Huynjin, Anna Hauke, Patricia Bailey, Virginia Gomez


PlakatSportSPORT

Eine Textperformance für alle Freunde und Gegner des Sports

PREMIERE: SA 25. Juni 2016 – 20:00 Uhr
WEITERE: SA 17. September 2016 – 20:00 Uhr
ORT: Theater im Depot – Dortmund (Immermannstr. 29, 44147 Dortmund)
KARTENTEL.: 0231-982120

Unsere Schauspieler werden die Sprachgewalt der Sportberichterstattung direkt und ohne Schnörkel ans Publikum vermitteln. Originalreportagen von verschiedensten Sportevents, von der Fußballbundesliga über Champions- und Europa-League, Basketball, Leichtathletik, Pferdesport bis hin zu Biathlon, alpinen Skirennen und Interviews nach den Wettkämpfen werden den Sprechern direkt ins Ohr gelegt.
Die Ausschnitte aus Reportagen werden zu einer Gesamtkomposition, mal Symphonie, mal Kakophonie.

MIT: Elisabeth Pleß, Matthias Hecht, Sandra Wickenburg
REGIE: Rolf Dennemann
Eine Produktion von artscenico e.V.



FAQ – FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

Eine Bühnenproduktion von DRANGWERK

GASTSPIEL: 24. September 2016 | 20.00 Uhr
Theater im Depot (Immermannstraße 29, 44147 Dortmund)

Eine schreiende Hysterie als Reaktion auf das Jetzt.
Absurdes Theater bespickt mit der Ernsthaftigkeit der Realität. … Oder war es andersrum?

„Unsere Zeitgenossen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt: sie fühlen das Bedürfnis, geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.“ (Alexis de Tocqueville – 1956)

In FAQ wird die Bühne zum Konferenzsaal losgelöster Zitate. Hier strandet ein Mensch und trifft auf eine Welt aus Sprachteilchen – von Sophokles bis Lobo, von Gandhi bis Goebbels. Noch schweigt die Neue. Wo kommt sie her? Was will sie? Und warum spricht sie nicht? Die beiden Archivarinnen des kollektiven Gedächtnisses sind verwirrt.
“Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter Schrei.”
FAQ untersucht, wie der mediale Sprachkosmos bewusst und unbewusst Weltbilder und Wertegefüge prägt – und warum sich Menschen über Jahrhunderte und Kulturgrenzen hinweg immer wieder die gleichen Fragen stellen.

IDEE/TEXT: Simon Howar
REGIE/LICHT: Elisabeth Pleß
SCHAUSPIEL: Lisa Sophie Kusz, Melissa Moßmeier, Annika Weitershagen
MUSIK: Albrecht Maurer
BÜHNE/KOSTÜM: Viola Sophie Schuldner
DRAMATURGIE/TECHNIK: Volker Becker
WISSENSCHAFTL. BERATUNG: Dipl.-Soz.wiss. Davide Brocci, Bernd Draser M.A.
URAUFFÜHRUNG: DO 21. April 2016 – Orangerie – Theater im Volksgarten Köln

PRESSESTIMMEN:
Kölnische Rundschau 23.04.2016 / Autor Bernhard KrebsKölnische Rundschau / Autor: Bernhard Krebs / 23.04.2016
„TRIPPELN ZUR ZITATENFLUT“
„[..] köstlich absurde Performance- und Sprechtheater-Produktion. [..] Die Archivarinnen des kollektiven Gedächtnis (Lisa Sophie Kusz, Melissa Moßmeier und später die hinzukommende „Neue“ (Annika Weitershagen) kreisten in ihrer verspielten und von Elisabeth Pless tadellos choreografierten Performance immer wieder um den Tisch. [..] Eine spannende und witzige interkulturelle Meinungscollage über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg. „FAQ“ wirft eher Fragen auf, als Antworten zu geben. Der Abend strotzt aber vor Komik und intellektueller Anregung.“

gunwalt.de / Autor: Guntram Walter / 20. April 2016
„AM NERV DER ZEIT“
„[..]Das Neue. Das Unbekannte. Das ist FAQ, nicht diese programmierten Frage- und Antwortsysteme für alle vermeintlichen Problemfälle, sondern ganz anders, nämlich das Aufbrechen scheinbar selbstevidenter Maximen. Und das geschieht gut.“

Stadtrevue / Autorin: P. Schindler / Mai 2016
„SPRACHE IST MEDIUM“
„[..] Mit absurder Genauigkeit durchforstet „frequently asked questions“ den medialen Sprachkosmos nach Zitaten und Sprachfragmenten zum fremden Anderen und zeigt: Egal wo, schon immer haben sich Menschen die gleichen Fragen gestellt.“

PARTNER / UNTERSTÜTZER:
ecos office center Leipzig, NEUE BILDER – Büro für Fotografie, DNK Arts & Media, safepictur.es, kleine Fische – Agentur für Konzept und Gestaltung, TAK Köln, Orangerie – Theater im Volksgarten Köln, Theater im Depot Dortmund

FÖRDERER:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
NRW Landesbüro für Freie Darstellende Künste


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50 MENSCHEN

Ausstellungs-Performance von artscenico e.V.

Eingeladen zum Festival FAVORITEN 2016
25. September 2016 / Dortmund

Wir wollen mit diesem Projekt, leicht ironisch, aber dennoch mit ernstem Hintergrund aufzeigen, welche Möglichkeiten es gäbe, Ausstellungen anders zu gestalten und Bevölkerung, um die es geht, miteinzubeziehen. Hier kommt besonders das Zusammenspiel von gelebter Realität, hergestellter Kunst und Präsentationsraum in verschiedenen sozialen Umfeldern ins Spiel. Wann ist wer und wo noch authentisch?
Durch die Ausstellung „50 Menschen“ werden wir auf das hinweisen, was uns täglich begegnet oder verloren geht – den Blick auf andere und deren Blick auf uns. Die Bewusstmachung des temporären Seins ist ein ebenso banales wie klares Ziel des Projektes.
Die „Menschen-Exponate“ lassen sich in Rundgängen wie in einer Ausstellung betrachten. Minimale, synchrone oder solistische Orts- und Haltungswechsel vermitteln ein Bild von „Ver-rückungen“. Lichtwechsel ändern die Atmosphäre.
Blicke, kleine Bewegung, die Haltung der Hand, Gesichter, Kleidung, Gegenstände, Licht, Ton, Atmen, Ruhe, Konzentration, Entspannung, sitzen, stehen, liegen.

REGIE: Rolf Dennemann
PRODUKTIONSASSISTENZ: Manuela Borg
URAUFFÜHRUNG: SA 31. Oktober 2015 – 20:30 Uhr
ORT: Halle des Depots Dortmund (Immermannstr. 29, 44147 Dortmund)


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SPERRZONE

eine Koproduktion von artscenico und bodytalk

DORTMUND PREMIERE: 19. und 20. August 2016 – je 20.00 Uhr – Dortmund am Spörkel (Grotenbachstraße, Dortmund Barop)

KÖLN PREMIERE: 25. und 26. August 2016 – je 20.00 Uhr – Jack in the Box (Vogelsangerstraße 231, Köln)

Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung. Hier treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen.
Sie landen in der scheinbaren Ödnis, einer Szenerie des Verlorenen, eine Station im Nirgendwo. In einer Landschaft treffen sie zusammen, Einzelschicksale, die ihre Zukunft neu definieren müssen.
Die „Ankömmlinge“ sind auf sich selbst gestellt. Keine Ordnung, kein Gesetz, nur das Überleben zählt. Manche nutzen ihre Kreativität, bringen Kräfte auf, sich dort einzurichten. Andere schaffen das nicht, lassen sich von Instinkten treiben oder verlieren das Menschliche.

Das Stück wirkt wie eine Filmsequenz, ist ein surreales Bild mit Bewegungsabläufen, die uns allesamt bekannt vorkommen. Dass es am Ende doch Hoffnung gibt, liegt in der Natur des Menschen.
Grundlage sind eigene Erfahrungen und Berichte von Vertriebenen, Flüchtlingen, Überlebenden von Katastrophen aus Kriegs- oder Unruhegebieten.

LEITUNG: Rolf Dennemann (Regie), Yoshiko Waki (Choreografie), Rolf Baumgart (Produktionsleitung, Dramaturgie)
TÄNZERINNEN: Charlotte Goesaert, Charlie Fouchier Lim Huynjin
PERFORMERINNEN: Elisabeth Pleß, Kristina Marija Kulinic, Ieva Savickaite, Ingrida Čepanonyté
OORGANISATION: Jennifer Peterson, Angelika von Ammon
TECHNIK: Andreas Opitz



QUODONIEN – Selbst Fremd Raumung

PREMIERE: FR 02. September 2016, 20:00 Uhr
WEITERE: 03., 04. Seotember 2016, je 20:00 Uhr
ORT: Odonien (Hornstr. 85, Köln)

 

MIT: u.a. Gwendolin Gemmrich, Nina Kierdorf, Ursula Kalus, Lucia Schulz, Jule Schacht, Elisabeth Pleß, Melissa Steinsiek-Moßmeier, Celina Engelbrecht, David N. Koch, Frank Baumstark, Max Heller, Raoul Migliosi, Milena Weber, Sophie Roßfeld, Soraya Abtahi, Yannick Hehlgans, Janosch Roloff, Felix Höfner, Asta Nechajute
CHORLEITUNG: Lisa Glatz
IDEE & REGIE: Gregor Weber | bodyincrisis
CoREGIE & LICHT: delta RA’i, Gwendolin Gemmrich
REGIE Treppenhaus: Elisaeth Pleß
CHOREOGRAPHIE Stelzen: David Koch, Elisabeth Pleß


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ROOM SERVICE – 17. Staffel

VORSTELLUNGEN: 24.-27. November 2016, je 19:30 Uhr und 21:00 Uhr
ORT: Kunsthaus Rhenania (Bayenstr. 28, 50678 Köln)
VORBESTELLUNGEN: 0221 – 870 59 81

Das Projekt ROOM SERVICE des Kölner Tänzers & Choreographen Gregor Weber wird auch 2015 wieder in Köln zu sehen sein.
Auf sechs Etagen wird das Publikum durch zwölf Räume geführt, die über 30 Künstler aller Sparten zu einem Performance-Körper aufladen, der theatrale, musikalische, akustische, sensorische oder visuelle Erlebnisräume bietet.
Die erste Staffel von ROOM SERVICE war 2004 nominiert für den Kölner Tanzpreis. Seit dem wird das Projekt mindestens einmal pro Jahr in Köln gespielt.

„Zu Beginn des Abends bekommt jeder Zuschauer eine Laufkarte, die ihm die Reihenfolge der zu besuchenden Stockwerke vorgibt, nicht aber die Wahl des Raumes. Gefragt ist hier also Entscheidungsfreude“
(Kölnische Rundschau)

„Ein ROOM SERVICE, bei dem Theater zur intelligenten Verführung wird.“
(Kölnische Rundschau)

„Jeder ist frei, sich zu entscheiden. Doch wenn an dieser Stelle eine Entscheidung vorweg genommen werden darf, dann diese: Unbedingt hingehen!“
(Kölner StadtAnzeiger)

IDEE & REGIE: Gregor Weber
CO-REGIE & LICHT: delta RA’i, Gwendolin Gemmrich
REGIE Treppenhaus: Elisabeth Pleß

MIT: Gwendolin Gemmrich, Nina Kierdorf, Albrecht Maurer, Norbert Rodenkirchen, Benedetta Reuter, Helena Miko, Nicola L. Hein, Mona Mucke, Raoul Migliosi, Nina Rauterkuß, Milena Weber, Marie-Theres Jestädt, Lucia Schulz, Signe Zurmühlen, Max Heller, Celina Engelbrecht, Melissa Moßmeier, Bernd Engelbrecht, Lilli, Elisabeth Pleß, Arwed Maul, Sabrina Sauer, Anne Müller, Janosch Roloff, Eric Zeiler, Pipa Höhner, Nele Beensen, Jule Schacht, David N. Koch, Yannick Hehlgans, Bleibtreuboy, SCID, Frank Baumstark, Arne Obermeyer, Tim Fehske, Sophie Roßfeld, Soraya Abtahi, Pascal Scurk, Leonie Houber, Clara Hagendorf, Micha Baum


Asylmonologe - HAU1
ASYL-MONOLOGE

BÜHNE FÜR MENSCHENRECHTE

Dokumentarisches Theater

FR 12. Dezember 2014 – 20:30 Uhr – Maxim Gorki Theater – Studio Я (Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin)

SO 14. Juni 2015 – 18:15 – Schauspiel Köln – Depot 2 (Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln) / Birlikte
MIT Elisabeth Pleß, Dominique Aref (Gesang), Nicolas Crasemann (Cello)

NOMINIERT FÜR DEN AMADEU ANTONIO PREIS 2015
im Rahmen der Preisverleihung zeigen wir einen Auszug der „ASYL-MONOLOGE“
MIT: Elisabeth Pleß, Manuel Manko (Cello)
FR 04. Dezember 2015 – 19:30 Uhr – Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio (Puschkinstraße 13, 16225 Eberswalde)

SA 05. Dezember 2015 – 19:30 Uhr – Berlin | Heimathafen Neukölln
SO 06. Dezember 2015 – 19:30 Uhr – Berlin | Heimathafen Neukölln

10. Mai 2016 – 20:00 Uhr | King Georg – Köln | eingeladen vom KunstSaloon

12. Mai 2016 – 19:30 Uhr | Allerweltshaus – Hagen

05. Juni 2016 – 15:30 | BIRLIKTE – Moschee Keupstr. 123 | Köln

Mit der ersten Produktion, den Asyl-Monologen, orientiert sich Bühne für Menschenrechte an den Worten von Martin Luther King, jr., für den menschlicher Fortschritt weder automatisch noch unausweichlich ist und jeder Schritt hin zu Gerechtigkeit Opfer, Leid und Kampf verlangt.

Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.

Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Kurzum: die Asyl-Monologe erzählen jene Dramen, die stattfinden, wenn verschiedene Lebenswege sich unter besonderen Umständen berühren beginnen und Menschen schließlich „unfähig wurden, ein unengagiertes oder aufgeschobenes Leben zu führen“ (Edward Said).

„Das Publikum im Raum ist völlig verstummt, selbst das Surren der Lüftung fällt in der Stille auf.“ – Deutsche Welle

BUCH & REGIE: Michael Ruf


Die Asyl-Dialoge im Heimathafen Postkarte
DIE ASYL-DIALOGE

BÜHNE FÜR MENSCHENRECHTE
Dokumentarisches Theater

AUF TOUR:
SO 29. Mai 2016 – 16:30 Uhr – Kloster Posa / Zeitz
DO 02. Juni 2016 – 20:00 Uhr – Universitätsmedizin Mainz (Gebäude 401, Langenbeckstraße 1)
SO 05. Juni 2016 – 17:30 Uhr – BIRLIKTE – Schauspiel | Köln

Es ist, als ob das Schauspiel-Ensemble das Publikum direkt anspricht, ihnen die Hand reicht und sie reinzieht in eine Welt, die sie von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Heldinnen und Helden der ASYL-DIALOGE.

Nach dem Erfolg der ASYL-MONOLOGE jetzt die 2. Produktion der Bühne für Menschenrechte: Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 28 Abschiebungen verhindern konnten und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurden.

Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.

URAUFFÜHRUNG: DO 22. Januar 2015 – Heimathafen Neukölln | Berlin
MIT: Meri Koivisto, Asad Schwarz-Msesilamba, Moses Leo, Martha Fessehatzion, Vanida Karun, Elisabeth Pleß
KLAVIER: Michael Edwards
SCHLAGZEUG: Jérémie Mortier
BUCH & REGIE: Michael Ruf



GEDANKEN (AT)

Videoinstallation / Interaktive Gesangsperformance

»Im Video von Damian Weber singt die Schauspielerin Elisabeth Pleß, während sie auf dem Fahrrad unterwegs ist, das alte Volkslied Die Gedanken sind frei. Allerdings tut sie dies rückwärts, sodass der Text des Liedes erst dadurch verständlich wird, dass die Performance dokumentiert wurde und nun ihrerseits rückwärts abgespielt wird. Für die Passanten, an denen sie vorbeifährt, ist das Lied nicht zu verstehen, vielmehr muss ihnen das, was sie hören, als eine Art Geheimsprache vorkommen. Sind die Gedanken also doch nicht frei und bedürfen eines besonderen Schutzes?«
(Sebastian Althoff)

GLOBALE: Global Control and Censorship
ZKM – Karlsruhe (Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe)
AUSSTELLUNG: SA 03. Oktober 2015 – SO 01. Mai 2016
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG & PERFORMANCE: SA 03. Oktober – 19:30 Uhr

KURATOR DER AUSTELLUNG: Bernhard Serexhe
KONZEPT & VIDEOINSTALLATION: Damian Weber
BETREUUNG: Prof. Julia Scher
GESANGSPERFORMANCE & ÜBERSETZUNG Elisabeth Pleß

European Media Art Festival Osnabrück 2016
AUSSTELLUNG: 20. – 24. April 2016

KurzFilmFestival Köln
PRÄSENTATION: SO 22.11.2015 – Filmforum NRW im Museum Ludwig

NRW-Landesvertretung, Brüssel
AUSSTELLUNG: November 2015

RUNDGANG 2015 – KHM
AUSSTELLUNG & PERFORMANCE: 16. bis 19. Juli 2015

LINK ZUM VIDEO (Plansequenz KHM Köln)



RÜCKBLICK (Auswahl)



SCHLAFOUT UND GEWINNE ZEIT

Eine interdisziplinäre Bühnenproduktion von DRANGWERK

WEITERE VORSTELLUNGEN 2016:
DI 08., MI 09. März 2016 – jeweils 20:00 Uhr
Orangerie – Theater im Volksgarten (Volksgartenstraße 25, 50677 Köln)

FR 18. März 2016 – 20:00 Uhr
Theater im Depot (Immermannstraße 29, 44147 Dortmund)

Der Mensch im Jetzt. Immer erreichbar, fit und effizient. Da wird sogar der Schlaf zum Ballast: „Du passt nicht mehr in mein Leben. Ich brauch mehr Zeit. Schlaf, ich mach Schluss. Mit dir.“
Die interdisziplinäre Inszenierung erzählt die Konsequenzen des Schlafentzugs in ebenso ernster wie grotesker Weise. In sechs Nächten kämpfen sich Mensch (Schauspiel) und Schlaf (Tanz) durch ihre dysfunktionale Liebesbeziehung. Das musikalische Gehirn sendet auf Hochtouren.
Endet der Drang nach von außen projizierter Perfektion im Burnout oder können Mensch und Schlaf sich versöhnen?
Lassen Sie Ihr Handy an!

URAUFFÜHRUNG: DO 05. März 2015 – Orangerie – Theater im Volksgarten

REGIE/SCHAUSPIEL/STÜCK: Elisabeth Pleß
TANZ: Jana Griess
LIVE-MUSIK: ZEHP – Eric Zeiler, Pipa Höhner
VIDEO: Simon Howar, Stephanie Lieske
SPRECHERIN VIDEO: Anna-Sophia Lumpe
KINDERSPRECHERINNEN: Raidun-Manolya, Ela, Lilly
BÜHNE/KOSTÜM: Viola Sophie Schuldner
LICHTDESIGN: Julia Marx
LICHTTECHNIK: Thomas Mörl
DRAMATURGIE/TONTECHNIK: Volker Becker
PRODUKTIONSASSISTENZ: Annika Weitershagen
KÜNSTLERISCHE BERATUNG: André Jolles, Christiane Bruhn
WISSENSCHAFTL. BERATUNG: Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Galetke (KH Augustinerinnen Köln), Prof. Dr. Holger Pfaff (IMVR Uni Köln), Prof. Dr. med. Wilhelm P. Hornung (LVR Klinik Bonn)

Ermöglicht durch Kooperation und Unterstützung der pronovaBKK, dem ecos office center Leipzig, Jido Kan, dem Bündnis gegen Depression Bonn/Rhein-Sieg, dem Luisenviertel und der Kölner Wissenschaftsrunde.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

TRAILER
AUSGEZEICHNET | Trailer des Monats April 2015 | DIE DEUTSCHE BÜHNE
„Skurril-spannend ist Simon Howars Trailer zu der spartenübergreifenden Performance „SchlafOUT und gewinne Zeit“, eine Produktion der Gruppe Drangwerk, zu sehen in der Kölner Orangerie/Theater im Volksgarten. Unser Trailer des Monats April!“
YouTube Preview Image

Am 07.03. – im Anschluss an die Vorstellung:
PODIUMSDISKUSSION: Wenn Leistung müde macht: Schlafmangel und Erschöpfung in einer hektischen Gesellschaft
GÄSTE: Dr. Daniel Aeschbach (Schlafforscher, Zentrum f. Luft- & Raumfahrt Köln), Prof. Dr. med. Wilhelm P. Hornung (Chefarzt LVR-Klink Bonn/Bündnis gegen Depression)

Weitere Informationen:
www.drangwerk.net
www.facebook.com/drangwerk


Vision der schlaflosen Leistungsgesellschaft – Die Regisseurin Elisabeth Pleß im Corsogespräch mit Sigrid Fischer über „SCHLAFOUT und gewinne Zeit“

Deutschlandfunk // 06. März 2015, 15:39 Uhr

Das 10-Minütige Gespräch mit Elisabeth Pleß zum Nachhören:


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BLIND DATE: MENSCH 2.0

URAUFFÜHRUNG: DO 25. Februar 2016 – 20:00 Uhr
ORT: theater wrede (Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg)

Ein skurriler, begehbarer Jahrmarkt. Sie mittendrin. Um Sie herum faszinierende, seltsame Wesen: glühende Anhänger der Cyborgs, Human-Roboter und Bio-Menschen. Mit Zuckerwatte und Popcorn sind Sie live dabei, wenn Mensch und Roboter sich streiten und lieben. Sie werden Zeuge eines posthumanistischen Machtkampfes, bei dem es um Alles geht: um Sie und Ihre Zukunft in einer Welt unendlich scheinender Möglichkeiten. Gemeinsam suchen Sie den Notausgang…

Angesiedelt zwischen Installation und Theaterperformance, Projektion und Wirklichkeit, Gegenwart und Zukunft ist „Blind Date: Mensch 2.0“ vor allem eins: anders. Bei diesem spektakulären Gipfeltreffen von Cyborgs, Human-Robotern und echten Bio-Menschen stellen wir uns Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen technischer Evolution. Dafür heben wir kurzerhand die bekannte Theaterwelt aus den Angeln und lassen Bühne und Zuschauerraum eins werden. „Blind Date: Mensch 2.0“ ist medial, interaktiv, futuristisch und geht so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Ein Stück über Science Fiction, die keine mehr ist.

KONZEPT/REGIE/MUSIK: Winfried Wrede
KONZEPT/VIDEO: Karl-Heinz Stenz
KOSTÜME: Albena Kaptebileva
BÜHNE: Bernhard Weber-Meinardus
ASSISTENZ: Monika Andrejaš-Padžić, Radka Zeniskova
PERFORMANCE: Benjamin Elstner, Danielle Füglistaller, Marga Koop, Elisabeth Pleß, Karl-Heinz Stenz, Winfried Wrede
MIT: Tina Ahlken, Frank Eden, Ramona Ewald, Helga Friebel, Anne Graetsch, Mareike Henken, Simone Jeddeloh, Petra von Bloh, Stefanie Wahlen


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LESEZEICHEN

DIE Leseshow der Kölner Südstadt

MIT: Rich Schwab, Ruth Schiffer, Volker Becker
GAST: Albert „Albäät“ Klein
STAMMÜBERRASCHUNGSGAST: Elisabeth Pleß

SO 20. März 2016 – 20:15 Uhr
Backes – Das Zentrum für´s Wesentliche (Darmstädter Straße 6, 50678 Köln)

THEMA: „SPRIESSEN & FLIESSEN“

Ein Gastgeber. Eine Gastgeberin. Ein Musiker. Ein Gastleser.
Ein Thema. Zwei Stunden. Unzählige Geschichten. Zahllose Lieder.
Eine Künstlerpauschale. Zehn Euro.
Einmalig.



UNTERWEGS MIT MEINEM KÖRPER

DER KRANKENHAUSREPORT

Ein Lese-Performance aus Text und Musik, eine Kombination aus Melancholie, warmen Worten und inspirierendem Humor – Kunst und Entertainment.

WEITERE VORSTELLUNGEN:
FR 29. Mai 2015 – 20:00 Uhr – Consol Theater (Bismarckstraße 240, 45889 Gelsenkirchen)
SA 07. November 2015 – 20:00 Uhr – Theater im Depot (Immermannstraße 29, 44147 Dortmund)

Im Jahr 2014 war der Autor in sechs verschiedenen Krankenhäusern zu Gast – als Patient und – in eigener Bestimmung – als Beobachter. Es zeigte sich das Ganze Dilemma des „Systems Krankenhaus“. Er schildert ebenso tragische wie komische Momente und nennt dies Krankenhausreport. Vom Buchen eines Einzelzimmers über die monströsen Gänge in den Fluren, Kunst im Hospital, bis hin zu verwirrenden Erkenntnissen des Personals und die Ernährung für Kranke führen seine Streifzüge durch das Labyrinth der Gesundung. Das Programm ist nicht für Liegendkranke konzipiert, sondern setzt auf die menschlichen, alltäglichen, teils absurden Dilemmata, die uns allen begegnen.

PREMIERE: 25. März 2015 – Theater im Depot
VON & MIT: Rolf Dennemann
ALS GAST: Elisabeth Pleß



SCHUTZFLEHENDE

nach Aischylos

Eine Produktion des DEUTSCH-GRIECHISCHEN-THEATER

PREMIERE:
FR 17. Oktober 2014 – Theater im Bauturm Köln

GASTSPIELE:
SA 11. Juli 2015 – 21:00 Uhr – Amphitheater Petronell – auf dem Art Carnuntum Festival / Österreich
SO 20. September 2015 – 18:00 Uhr – Schauspielhaus Düsseldorf
FR 09. Oktober 2015 – 21:00 Uhr – Athen

Uraufgeführt im Jahr 463 v. Chr., ist diese Tragödie der erste und einzig erhaltene Teil einer Dramentrilogie, die den Sagenstoff der Danaiden darstellt. Das Stück beginnt mit einer atemlosen Flucht, der Flucht der 50 Töchter des Königs Danaos aus ihrer Heimat Ägypten. Dort sollen sie gezwungen werden, ihre Vettern, die 50 Söhne des Königs Aigyptos, zu heiraten. Um der Zwangsheirat zu entgehen, fliehen die Danaiden nach Argos, der Heimat ihrer Vorväter. Von den Freiern verfolgt, bitten sie den König von Argos, Pelasgos um Aufnahme und Schutz. Dieser gerät in einen moralisch-politischen Konflikt. Sein Gewissen und der Brauch verlangen, daß er die Frauen aufnimmt. Dem entgegen steht die Gefahr eines Krieges mit dem Heimatland der Flüchtlinge, den er aus politischen Erwägungen vermeiden will.

In unserer Bearbeitung der Tragödie ist die Flucht der Danaiden übers Mittelmeer zugleich eine Reise in der Zeit, vom alten Ägypten über das antike Griechenland bis in das Europa der Gegenwart. Und das Ende der Flucht ist zugleich der Beginn des Erzählens davon. Unter dem Gewand des Schicksals der Danaiden kommen mit einem Mal die Geschichten heutiger Flüchtlinge in ihrer ganzen babylonisch-dissonanten Vielstimmigkeit zum Vorschein. Antikes Drama trifft auf dokumentarisches Gegenwartstheater.

KONZEPTION & REGIE: Kostas Papakostopoulos
REGIEASSISTENZ: Eva Meßmer
BÜHNENBILD & KOSTÜME: Ulrike Mitschke
MUSIKKOMPOSITION: Herbert Mitschke
MIT: Terja Diava, Thomas Franke, Stefan Kleinert, Stephanie Meisenzahl, Vassilis Nalbantis, Elisabeth Pleß



MISSING LINKS

MÄRCHEN UND ANDERER WAHNSINN FÜR ERWACHSENE

URAUFFÜHRUNG: FR 26. Juni 2015 – Theater im Depot

Eine Koproduktion von artscenico performing arts und MANADA mit dem Theater im Depot/Dortmund, in Kooperation mit dem Bürgerzentrum Villa RÜ (Essen).

Über Wetter und Gott • Hexen und Häuschen • Propheten und Scharlatane • Donner und Doria • Rumpel und Stilzchen • Furcht und Elend • Freude und Glück

Das Tanztheaterstück Missing Links der Produktionsgemeinschaft artscenico und MANADA behandelt Urängste, Glückstaumel, Traumgespinste und andere Fantasiegebilde, die über das menschliche Wesen hereinbrechen, es bereichern und beunruhigen.
Kindheitserinnerungen, Märchenfetzen und Träume lassen uns ein Leben lang an Unfassbares erahnen. Wie Schatten begleiten uns die Erfahrungen und Momente des Glücks und des Unglücks, Euphorie und Hingabe, Tod, Gewalt und Wahnsinn.

Das ca. 60 minütige Stück zeigt wie ein Kaleidoskop (griech.: schöne Formen sehen) die Vielfarbigkeit des menschlichen Lebens. Wie unter einem Brennglas erscheinen Ausschnitte aus der Lebenssymphonie des Protagonisten, beeinflusst von allegorischen Figuren, die einen abstrakten Sachverhalt vermenschlichen.
Tanz, Bewegung und Sprechtheater ergänzen sich in einer genuinen Verbindung. Der Körper drückt aus, was Worte nicht vermögen. Die Sprache dient als äußeres Kommunikations-mittel, als Regelwerk und Verwaltungswerkzeug. Sie ist die Saat neuer Fantasien und poetischer Bilder.

Die Protagonisten der Produktion, der Choreograf und Tänzer Paul Hess (Essen), der Regisseur und Autor Rolf Dennemann (Dortmund), sowie die Schauspielerin Elisabeth Pleß (Köln) haben Tanz, Performance und lautmalerisch gesprochene Texte zu einem Klang- und Bilderrausch zusammengefügt.

VON UND MIT: Paul Hess, Rolf Dennemann und Elisabeth Pleß


AITCHY & ELSE

„Wir wissen nicht, was soll es bedeuten“
Deutsche Folkslieder als Melo-Folk-Pop-Jazz

Aitchy und Else erzählen mit Gitarre und Gesang nicht bloß von längst vergangenen Tagen. Wieviel unverschämte Romantik, wieviel unerhörter Witz steckt in unserem Land zu dieser Zeit?

Vor 5 Jahren hat es den US Amerikaner Herbert W. Lancer, genannt Aitchy, nach Deutschland verschlagen, wo er mit Blues und Rock/Pop-Hits durch des Landes Straßen zog. Seit etwa einem Jahr ist er in Köln und hat – auf Anregung einer mysteriösen Unbekannten – begonnen deutsche Volkslieder zu singen. Nun hat Aitchy ein Repertoire zusammengestellt und präsentiert sie gemeinsam mit Elisabeth Pleß, einer befreundeten Schauspielerin aus Köln.

Das freie Ensemble /Klangschaft Unerhört/, das 2009 von Holger Wiesse gegründet wurde, macht hier den Auftakt zu einer verschiedene Projekte umfassenden Beschäftigung mit dem Thema UNTERGANG ABENDLAND, die sich im Grenzgebiet von Musik, Theater und Poesie bewegt.

Kölnische Rundschau über „AITCHY & ELSE“

Bonner General-Anzeiger über „AITCHY & ELSE“

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FEED BACK – BOTSCHAFTEN

Ein Tanz- und Theaterabend aus einer anderen Welt von Rolf Dennemann

URAUFFÜHRUNG: 09. Mai 2014 – Theater im Depot
KÖLN-PREMIERE: FR 07. November 2014 – Orangerie – Theater im Volksgarten

Wer sind diese Wesen in diesem vage definierten Raum? Noch Individuen oder eine je nach Aufgabe funktionierende Sub-Spezies?
In Kostümen von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes sondern sie Texte ab, die sie live zugespielt bekommen – alles Originale von Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern, die dadurch neue Dimensionen erhalten.
Sie fallen immer wieder in Tiefschlaf. Über Bewegung tanken sie neue Energie, finden in skurrilen und unerwarteten Situationen zusammen. Die Probanden werden von einem Coach des “Institutes für angewandte Manipulation“ angeleitet. Science Fiction oder ein verrücktes Spiel auf und mit dem Theater?

Texte u.a. von Andreas Popp, Jonathan Meese, Gerald Huether, Thomas Bernhard, Christoph Schlingensief, Jenny Elvers, von Angela Merkel, Gregor Gysi und vielen anderen aus Politik, Wissenschaft und Talk

REGIE: Rolf Dennemann
CHOREOGRAPHIE: Paul Hess
MIT: Paul Hess, Matthias Hecht, Elisabeth Pleß, Harald Hauber, Denise Rech
VIDEO: Frank Mählen
REGIEASSISTENZ: Tanja Brügger

Produziert von artscenico und Theater im Depot


BRUCHPAUSE 01 - Foto Heiko Specht
BRUCHPAUSE – TwistnshOUT

 

URAUFFÜHRUNG: 21. Juni 2014 – Kunsthaus Rhenania – im Rahmen vom Hafenfest 2014

Rennen um zu funktionieren. Rennen um besser schneller flexibler zu sein. Der Herde hinterher traben bis zum Vorstand. Arbeiten bis der Arzt kommt. Schrei Bürger Schrei!
„Wann sind Sie schlauer? – Vorher? Nachher? Immer? Als was?“
KONZEPT & PERFORMANCE: Elisabeth Pleß
BREAKDANCE: Sim Bender
GEIGE: Volker Becker
IN DER INSTLLATION „Terra Nullius“ von Derek Coté (USA)

ein DRANGWERK


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ROTE UTOPIE III

„MACHEN WIR DEM SPIEßER EINE FREUDE, INDEM SICH WIEDER EIN NAIVER KOMMUNIST UMBRINGT. JA, FROHLOCKEN SOLL ER.“

Ein Stück von Elisabeth Pleß nach Motiven des Buches „Im Banne des Todes“ von Swetlana Alexijewitsch (Trägerin des Friedenspreises des dt. Buchhandels 2013).

URAUFFÜHRUNG: 16. November 2013 – Kunsthaus Rhenania

„Wer einen Gefangen vom Ausbrechen abhalten will, muss nur sicherstellen, dass der gar nicht weiß, dass er sich in einem Gefängnis befindet.” (Dostojewski)

800.000 Selbstmorde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Dies ist eine Geschichte hinter dieser Zahl.
Die Geschichte von einem Menschen, der es nicht mehr aushält, dass seine Ideale zerstört werden, und sich das Leben nimmt. Eine fiktive Geschichte, die auf Tatsachen basiert.

Die teilnehmenden Künstler stammen aus ehem. sozialistischen Ländern. Ihre Biographien und Sicht prallen auf die Geschichte dieses Fanatikers.

STÜCK & SCHAUSPIEL: Elisabeth Pleß
TANZ & CHOREOGRAPHIE: Natalia Murariu
GESANG & KLAVIER : Natascha Scheel
MUSIK & BEAMER-FOTOS: Roman Kushniarou
LICHT & TON: Gregor Weber
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Elissavet Hasse
REGIE: Ensemble

 


FlyerIKARIA
IKARIA-TRÄUME DER FREIHEIT

eine Schauspielperformance mit Inhaftierten der JVA Ossendorf

im Rahmen des SOMMERBLUTFESTIVALS 2013 in Köln
URAUFFÜHRUNG 22. Mai 2013 – 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr)
ORT: Justizvollzugsanstalt Köln (Rochusstr. 350, Köln- Ossendorf)

Links zu Probenbesuch und Kritiken:
aKT Köln – Vorgeschaut
KStA
Probenbesuch
Kölnische Rundschau
Knastkultur
Stadtzauber
Stadtrevue – Tagestipp
KStA – Sommerblut im Klingelpütz

Weibliche und männliche Inhaftierte der JVA Ossendorf gehen bei ihrer Schauspielperformance zur Erzählung „Ikarus und Dädalus“ zurück in die griechische Mythologie. König Minos von Kreta will Dädalus, seinen brillanten Erfinder und Baumeister, nicht von der Insel Kreta weglassen. Dädalus, der seinen Traum von Freiheit dennoch verwirklichen will, fertigt aus Vogelfedern und Kerzenwachs für sich und seinen Sohn Ikarus Flügel mit großer Spannweite. Damit will er wie ein Vogel in die Lüfte aufsteigen und Kreta verlassen.

Diese Geschichte ist ein Gleichnis von Gehorsam, Disziplin, Selbstbeherrschung, Geduld und Verantwortung. Aber was bedeuten diese Werte für den Einzelnen? Was für Träume der Freiheit hat der Mensch? Das interdisziplinäre, interkulturelle und generationsübergreifende Theaterprojekt unter Regie von Karlheinz Angermeyer, der Schauspielerin Elisabeth Pleß und der künstlerischen Leitung von Elissavet Hasse nähert sich der Beantwortung der Fragen auf spannende Weise. In lebenden Bildern, mit Musik, Tanz, Pantomime und Theaterkunst zeigen die weiblichen und männlichen Inhaftierten der JVA ihre Träume der Freiheit.

PRODUKTIONSLEITUNG: Rolf Emmerich
KÜNSTLERISCHE LEITUNG, IDEE & KONZEPT: Elissavet Hasse
REGIE, STÜCKENTWICKLUNG & BÜHNENBILD: Karlheinz Angermeyer
CHOREOGRAPHIE, STÜCKENTWICKLUNG & SCHAUSPIEL: Elisabeth Pleß
GAST-CHOREOGRAPHIE: Gregor Weber
MUSIK: Jürgen Himmelsbach
WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN: Kati Offenberg


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TELL – WIE KOMMST DU MIR WIEDER

Den ersten Jurypreis beim Deutschlandfinale des Regiewettbewerbes Versionale 2011 in Berlin haben gewonnen:

REGIE: Holger Wiesse

MIT: Boris Banischewski, Elisabeth Pleß, Holger Wiesse, Karl-Heinz Zmugg

.. und damit die Teilnahme am INTERNATIONALEN REGIEFESTIVAL in Italien, 16.-18.12.2011 im EstroTeatro Trento


Still - Das Dîner „DAS DÎNER“

Entstanden im Rahmen des KURZ&KNAPP Kinosportcups 2013 – München
Aufgabe: Binnen 35 Stunden einen Kurzfilm von 3’50“ Länge +/- 35 Prozent zu drehen und darin 3 vorgegeben Begriffe einzuarbeiten. Begriffe 2013: Friedensengel, Salzstange/n, Fingerspitzengefühl

PREMIERE: 23. Juni 2013 – Filmtheater Sendlinger Tor, München

REGIE & SCHNITT: Thomas Schwendemann
MIT: Franziska Zawila, Elisabeth Pleß, Christian Streik, Michael Heiduk, Stefanie Mendoni, Thomas Schwendemann
MUSIK: Simon Zawila


AT Drei Der ca. 45Minuten Film „AT: DREI“ (Regie: Barbara S. Müller) ist abgedreht und in der Postproduction. Darin stand Elisabeth Pleß in der Rolle „Aileen“ als eine der beiden Hauptrollenrollen vor der Kamera.


Abgekühlt Der Kurzfilm „DER BESUCHER“ (Regie: Julia Kovalenko und Maximilian Niemann als Bewerbungsfilm für die Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg) ist fertig und Julia Kovalenko damit seit Oktober 2011 Ludwigsburgerin!

In „Der Besucher“ stand Elisabeth Pleß in der Rolle der Pathologin vor der Kamera.